KEIKO KOANA: raum zwischen

31. Oktober - 11. Dezember 2009

Keiko Koana, o.T., 2007 (c) Keiko Koana

Die Malerei von Keiko Koana ist sowohl durch europäische wie asiatische Einflüsse geprägt und enthält gegensätzliche Bestimmungen: Bei den für ihr Schaffen der letzten Jahre typischen Bildern von zumeist eher kleinem Format, aber mitunter auch erhebliche Größe, handelt es sich um in traditioneller japanischer Technik ausgeführte Papier überspannte Holzkästen. Auf diese trägt die Künstlerin - oft mit einem Lineal anstelle eines Pinsels - dünnflüssige Aquarell- bzw. Acrylfarben auf. Ohne vorgefasste Konzepte lässt sich Keiko Kaona vor allem von den Eigenschaften und Zufälligkeiten des auf überwiegend zwei Töne beschränkten Farbverlaufs überraschen. Dem entspricht, dass ihre Arbeiten weniger gemacht als vielmehr wie von selbst entstanden scheinen oder naturhaft gewachsen. Die hier klar begrenzten und dort ins Diffuse verschwimmenden, horizontal gerichteten Farbverläufe und Raum schaffenden Schichtungen, in denen Leere und Dichte einander abwechseln, erzeugen unweigerlich landschaftliche Assoziationen. 

 

 

Weitere Informationen zu Keiko Koana unter www.keikokoana.com

 

 

Pressestimmen

 

"Diffuse Landschaften", WAZ, 13.11.2008, von Werner Streletz

 

 

Gefördert von

 

 

Text zu Keiko Koana von Ulrich Fernkorn
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