VOLKER SAUL: "Skulpturen"

16. Mai - 19. Juni 2003

(c) Volker Saul

Ausgehend von experimentellen Zeichnungen direkt aus der Farbtube entwickelt Volker Saul meist signalfarbene Körper aus MDF, die er teilweise in Wandmalereien aus monochromen Farbfeldern integriert. Und entstehen die Vorlagen aus der Motorig des Schreibens und Zeichnens, so gewinnen sie als plastische, artifizielle Formen den Charakter von Enblemen und Logogrammen, die zum installativen Ensemble erweitert werden können. Auf diese Weise verfestigt sich die schnelle Zeichnung zum manifesten Zeichen, das nicht nur seine visuelle Präsenz im Raum behauptet, sondern auch als potentieller Bedeutungsträger erfahrbar wird. Hier hat der Künstler verschiedene Grade der Lesbarkeit erprobt, zumal neben Variationen von linearen Gebilden, die einem stenografischen Notat oder einer flüchtigen Unterschrift ähneln, auch Buchstabenkombinationen oder - in jüngster Zeit - ganze Wörter entstanden. Damit setzt Volker Saul auf die Interaktion von Bild und Sprache, die ihr suggestives Potential zwischen Sehen und Lesen entfaltet.

 

Text: Stefan Rasche

 

 

Weitere Informationen zu Volker Saul unter www.volkersaul.de

 

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