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Gabi Rottes - itsallaboutMIES

16. November - 13. Dezember 2018

   

 

Eröffnung am Freitag, dem 16. November 2018, um 20 Uhr


Zur Eröffnung sind Sie und Ihre Freund*innen recht herzlich eingeladen. Einführende Worte spricht Thomas Hensolt.

 

Dem Ausstellungstitel entsprechend präsentiert Gabi Rottes in der galerie januar Werke, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind und sich allesamt mit dem Architekten Mies van der Rohe. befassen.
Neben skulpturalen Arbeiten stehen vor allem Fotografien und Videos im Zentrum der Schau, in denen sie ausgewählte Gebäude in ganz besonderer Weise seziert, dekonstruiert, neu zusammensetzt und so ganz eigene Kunstwerke entstehen lässt.
Den Auftakt bildet gewissermaßen eine Videoarbeit, die sich mit dem Verhältnis von Mies van der Rohe und Theo von Doesburg beschäftigt. Architektur und geometrische Malerei verbinden sich miteinander, ein stetes Wechselspiel der Dimensionen beginnt.
Auch in den gezeigten Skulpturen und Fotografien geht es immer wieder um die Frage nach Zwei- und Dreidimensionalität. So verwandeln sich zuvor fotografierte Ausschnitte von Wand- und Bodenbelägen aus dem Pavillonbauten des deutsch-amerikanischen Architekten in abstrakt erscheinende Origamiarbeiten,  die frei im Raum stehen.

 

Collagenartig muten die Fotografien an, in denen die in Gelsenkirchen lebende Künstlerin Fragmente und Ausschnitte aus dem Barcelona-Pavillon (geb. 1929) am Computer miteinanderverbindet und in dreidimensionale Objekte überführt, die jedoch wiederum als
Fotografie wiedergegeben werden. Objekt- und Körperhaftes wird so erneut in die Fläche überführt, gewissermaßen eine Rückkehr zum eigentlich flachen Ausgangsmaterial der Fließenspiegel aus Onxymarmor, Travertin oder Serpentinit.

 

Schluss- und Höhepunkt stellen zwei weitere Videoarbeiten dar. So hat Gabi Rottes hier die Architekturen Mies van der Rohes von jeglichem Schmuck befreit und die Bauteile auf zwei Darstellungsformen reduziert - transparent und blickdicht. Im Video durchschreitet der Berachter nun etwa das Farnsworth Hose, die Neue Nationalbibliothek oder auch den Barcelona-Pavillon. Die Gebäude gehen dabei ineinenader über, Innen udn Außen, Vorn und Hinten verschwimmen und schaffen so neue Räume und Raumerlebnisse, ganz im Sinne Mies van der Rohes, der von den "fließenden Räumen" sprach und immer von der vollständigen Entgrenzung träumte. Diese ist nun wahr geworden - in den Arbeiten von Gabi Rottes.

 

Gefördert von:                                                                                                    Text: Thomas Hensolt                                                                                          

 

 

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