CHRISTEL BLÖMEKE: I see precisely one window of light

18. Mai - 22. Juni 2001

(c) Christel Blömeke

Die Arbeiten von Christel Blömeke sind plastische Konstruktionen und Eingriffe in Räumlichkeiten, die bestehende Kontexte verändern und erweitern. Grundlage ist die Zeichnung. Sie skizziert Bewegungsvorgänge, erlebt bzw. eigen notiert. Diese bleibt nicht nur Strich. Mit ihr beginnen Fragen nach der Masse, dem Gewicht und Volumen. Immer bleibt jedoch die Frage nach dem "Eigentlichen". Die Arbeiten begegnen Raum. Es sind Wände, die in einer bestimmten Konstruktion stehen und darin einen Kontext bilden, oder aber sich von allem "Formalen" befreien und ein Bild entstehen lassen, einen Weg, vor dem der Besucher sich einem komplizierten Konstruktionsgefüge gegenüber sieht. Die Begegnung mit Luft, Licht, Gewicht und Größe werden wichtig und setzen einerseits sich selbst, andererseits aber auch die Umgebung neu. Professor Walter Nikkels schrieb zu einer ihrer Arbeiten den Titel "Raum als Zelle - Raum als Hülle". Es scheint, als wenn darin ein Kern ist, der für alle ihre Arbeiten gelten mag. 

 

 

Weitere Informationen zu Christel Blömeke unter www.christel-bloemeke.de

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