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galerie januar


Verein zur Förderung junger Kunst e.V.

 

Eislebener Str. 9 /

In der Schuttenbeck,

44892 Bochum-Langendreer

 

Tel: 0234/3600578

 

E-Mail:

info (at) galerie-januar . de

 

Öffnungszeiten:

Do. 17-19 Uhr;

und nach Vereinbarung

 

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www.kunstvereineruhr.de

 

 

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Aktuell

Christine Schulz - HAI 

29. November 2020 - 17. Januar 2021    

Einen Weißen Hai stellt Christine Schulz in den Mittelpunkt ihrer neuesten Videoarbeit. Etwa lebensgroß tritt uns das Tier in der Außenprojektion am Haus der Kortumgesellschaft gegenüber. Ruhig treibt der Hai vor dem abstrakt-blauen Hintergrund des ihn umgebenden Wassers. Jenseits hergebrachter Narrative wählt Christine Schulz eine bewusst undramatische Darstellung. Sie zeigt uns den Hai nicht in der erwartungsgemäßen Rolle des furchteinflößenden Raubtiers, vermeidet die Festlegung auf vorgefertigte Deutungsmuster. Vielmehr wird der Hai zur offenen Projektionsfläche für die unterschiedlichen Assoziationen und Emotionen des Betrachters zwischen Faszination und Furcht.

 

Für das Video greift Christine Schulz wie bereits bei diversen früheren Arbeiten auf Found Footage-Material zurück. Aus zwei kurzen Sequenzen, die ursprünglich im Kontext filmischer Tierdokumentationen stehen, generiert die Künstlerin einen mehrminütigen Videoloop. Im Zuge der künstlerischen Aneignung unterzieht sie das Ausgangsmaterial subtilen Veränderungen, die  insbesondere die Zeitstruktur betreffen. Der ursprüngliche Ablauf wird aufgebrochen sowie die Abspielgeschwindigkeit der Filmsequenzen verringert. Die Eingriffe sind mitunter kaum merklich und entfalten ihre Wirkung eher unterschwellig. Sie verleihen dem Video jedoch eine eigentümlich entschleunigte Zeitlichkeit zwischen Echtzeit und Zeitlupe. In heutigen Zeiten einer permanenten medialen Reizüberflutung eröffnen sie sich einen gänzlich anderen Modus des Sehens, ein kontemplatives Sich-Einlassen auf den ruhigen Fluß der Bilder.

 

Wiederholt ist Christine Schulz mit großflächigen Videoprojektionen im Außenraum hervorgetreten, etwa an der New Yorker Brooklyn Bridge (Force Of Forward, 2010) oder an der Glasfassade des Frankfurter UBS-Bankgebäudes (Display, 2010). Stets geht es dabei auch um das Wechselspiel des künstlerischen Eingriffs in eine urbane Situation, um die Wechselwirkung von Werk und Ort, um die Neudefinition vertrauter urbaner Situationen mit den Mitteln der Kunst. In dieser Hinsicht stellt ihre neueste Arbeit für Bochum die konsequenteste Umsetzung dieses Ansatzes dar. Die speziell für den Ort entwickelte Arbeit fügt sich formatfüllend in die Fensterfront ein. Das Foyer des Hauses der Kortumgesellschaft wird zum virtuellen Aquarium und generiert damit eine surreal anmutende Situation am stark frequentierten Eingang zum Bochumer Stadtpark.

 

Mit der Arbeit von Christine Schulz setzt das Netzwerk Kunstvereinehoch3 seine Folge von Videoprojektionen im öffentlichen Raum. Formiert hatte sich die Projektgemeinschaft der drei Bochumer Kunstinstitutionen Kunstverein Bochum, Galerie Januar und Kunstverein Bochumer Kulturrat im Kontext des Kulturhauptstadtjahres 2020. Seitdem hat das Netzwerk mehrfach Videoprojektionen im Bochumer Stadtgebiet realisiert, zunächst in der Rotunde des ehemaligen Katholikentagsbahnhofs und seit einigen Jahren gegenüber vom Kunstmuseum in der Glasfassade am Haus der Kortumgesellschaft.
 

Ein Projekt der Kunstvereinehoch3

 

Die Videoprojektion ist täglich mit Einbruch der Dunkelheit im Haus der Kortumgesellschaft Bochum, Bergstraße 68 a, 44791 Bochum (Eingang Stadtpark) zu sehen. 

Bart Lodewijks – Bochum Drawings

13. Juni - 23. Juni 2019

Im Rahmen der bobiennale 2019 zeigen die drei Bochumer Kunstinstitutionen adhocraum, galerie januar und Kunstverein Bochum gemeinsam den niederländische Künstler Bart Lodewijks. Er wurde eingeladen, im öffentlichen Raum in Interaktion mit den örtlichen architektonischen und sozialen Gegebenheiten zu treten, um eine zugleich grafische wie performative Arbeit zu realisieren:

 

Vom 13. bis 23. Juni wird er an unterschiedlichen Orten im Bochumer Innenstadtbereich Kreidezeichnungen anfertigen.

Eine internetbasierte Plattform in Form einer Art Tagebuch des Künstlers informiert über den Fortschritt des Projektes und ermuntert zur Interaktion, denn das Verfolgen des Arbeitsprozesses im Internet soll auch als Anregung verstanden werden, Bart Lodewijks oder seine Zeichnungen in der Stadt aufzusuchen und damit selbst Teil der Arbeit zu werden.

Die Plattform besteht über den Projektzeitraum hinaus und ist so gleichzeitig als künstlerischer Bestandteil des Werks zu verstehen sowie als dokumentarisches Zeugnis.

 

www.instagram.com/bochumdrawings

 

Im Anschluss an die zehn Tage Bochum Drawings wird eine digitale Dokumention bei „Roma Publications“ veröffentlicht.

 

Schlussstrich mit Bart Lodowijks
Präsentation der Texte und Bilder

Sonntag, den 23.3.2019 um 17 Uhr:
Das Haus der Kortum-Gesellschaft
Bergstr. 68a
44791 Bochum

 

Das Projekt findet statt im Rahmen der

Daniel Burkhardt – Rauschen & Brausen V

23. Januar - 2. März 2019

In der Tradition der projektgebundenen Zusammenarbeit der drei Bochumer Kunstvereine (galerie januar, Kunstverein Bochum, Bochumer Kulturrat) als kunstvereinehoch3 wird unter Federführung des Kunstvereins Bochum im Januar 2019 die erfolgreiche Kooperation fortgesetzt. Im Schaufenster des Hauses der Kortum-Gesellschaft nahe des Stadtparkeingangs realisiert der gebürtige Bochumer und nun in Köln lebende Künstler Daniel Burkhardt die eigens für das Projekt produzierte Videoarbeit Rauschen und Brausen V.

 

Rauschen & Brausen V ist der fünfte Teil einer Serie von Arbeiten, die auf der gleichen Ausgangssituation beruht: Die Videokamera ist auf einer Brücke positioniert und filmt durch den im Vordergrund schnell sich kreuzenden Verkehr die statische Architektur eines Hochhauses im Hintergrund.

 

In der Nachbearbeitung ist die zeitliche Kontinuität des Ausgangsmaterials atomisiert. Jedes vorbeifahrende Fahrzeug wird aus dem Fluss der Bilder herausgelöst und findet als einzelnes Element Verwendung, befreit von seinem zeitlichen Kontext. Der vorbeirauschende Verkehr wird in der Montage nach unterschiedlichen Parametern gefiltert, ausgedünnt und kategorisiert. Das ursprüngliche Rauschen ordnet sich nach alternierenden Kategorien und wird so in eine neue Lesbarkeit übersetzt. Es entspinnt sich eine visuelle Komposition an der Schwelle zwischen Chaos und Struktur.

 

Die Projektion wird bis zum 2. März täglich in den Abend- und Nachtstunden sichtbar sein und soll durch die Nähe zum Kunstmuseum sowohl Kunstinteressierte aber auch Passanten des öffentlichen Raumes erreichen. Damit verwandelt sich das gläserne Foyer des ehemaligen Toilettenhäuschens an der Bergstraße, das die Kortum-Gesellschaft der Kunst großzügig zur Verfügung stellt, zum dritten Mal seit 2016 in einen spannenden Aufführungsort filmischer Bilder.

 

Mehr Informationen zum Künstler unter www.danielburkhardt.de

 

Ein Projekt der kunstvereinehoch3 in Kooperation mit der Kortum-Gesellschaft-Bochum e.V.

Andreas Drewer                                                                to fly to swim to be at home

10. März - 23. April 2017

 

 

Eine 3-Kanal-Videoprojektion

im Schaufenster des Hauses der Kortum-Gesellschaft Bochum e.V.

(Bergstr. 68 a, 44791 Bochum (Eingang Stadtpark))

 

Eröffnung

Freitag, 10. März 2017, um 20 Uhr

Einführende Worte von Eva Wruck.

 

Weitere Informationen zu Andreas Drewer undter www.andreasdrewer.de


 

Kunstvereinehoch3 ist ein Kooperationsprojekt von:

Kunstverein Bochumer Kulturrat e.V. - www.kulturrat-bochum.de

Kunstverein Bochum e.V. - www.kunstverein-bochum.de

galerie januar - Verein zur Förderung junger Kunst e.V. - www.galerie-januar.de

 

Eine Kooperation von Kunstvereinehoch3 mit der Kortum-Gesellschaft Bochum e.V.

 

Gefördert vom Kulturbüro der

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